Häufig gestellte Fragen / FAQ
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Batterien, Akkus, Taschenlampen und Ladegeräte sind - und das wissen wir - nun nicht die Produkte, mit denen man sich intensivst auseinander setzen will. Man möchte sie möglichst schnell, einfach und problemlos bekommen wenn man sie braucht. Sie sollen einen fairen Preis haben und dann möglichst lange Ihre Aufgabe erfüllen.

 

Nun sind Batterien, Taschenlampen und Ladegeräte aber auch technisch hochkomplexe Produkte. Da es uns wichtig ist, Ihnen auch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, haben wir im Folgenden die meist gestellten Fragen gesammelt und mit möglichst kurzen und knappen Antworten versehen.

Sollten Sie weitere Fragen haben, so lassen Sie es uns wissen - wir beraten Sie gerne!

 

 

Alkaline-Batterien eignen sich für Geräte, die selten benutzt werden oder Geräte die bei nur geringem Stromverbrauch ständig genutzt werden. Weil Alkali-Batterien im Gegensatz zu Akkus sehr lange und praktisch ohne Selbstentladung gelagert oder eingebaut sein können, eignen sie sich z.B. für Fernbedienungen, Uhren oder Taschenlampen.

Die Lithium-Batterie ist die Zelle mit der meisten Energie und der längsten Lagerdauer. Sie kann in einem Temperaturbereich von etwa –20 °C bis 60 °C betrieben werden. Wir garantieren Ihnen bei den tecxus™ Lithium Batterien eine Lagerdauer von 10 Jahren.

Nein, weil dadurch die Gesamtmenge der verfügbaren Leistung stark reduziert wird. Der Grund dafür ist, dass eine teilweise entladene Batterie Energie der neuen Batterie zieht. Sie sollten deshalb immer gleich alte Batterien in einem Gerät verwenden.

Nein. Da NiCD Akkus das umweltschädliche und giftige Schwermetall Cadmium beinhalten, hat das Europäische Parlament 2006 eine Richtlinie zum Verkauf dieser Zellen erlassen. Sie verbietet das Inverkehrbringen von Akkus mit einem Anteil von mehr als 0,002% Cadmium innerhalb der EU. Diese trat im Dezember 2009 in Kraft. Wir haben bereits im Februar 2009 alle NiCD Akkus aus unserem Sortiment genommen.

Sie bieten 40% längere Laufzeit gegenüber NiCd Zellen. Ebenfalls sind sie umweltfreundlicher. Der größte Vorteil von NiMH Akkus gegenüber herkömmlichen NiCd Akkus liegt darin, dass Sie jederzeit, ohne den „Memory-Effekt“ fürchten zu müssen, geladen werden können. Der beste Weg NiMH Akkus wieder aufzuladen, ist mit einem Delta V ausgestattetem Ladegerät, beispielsweise dem tecxus™ TC 6000 family.

Damit bezeichnet man die Verringerung der Kapazität bei NiCd-Akkus, wenn diese in nicht völlig entladenem Zustand erneut aufgeladen werden. Aus elektrochemischen Gründen verliert der Akku genau die Kapazität, die als Rest noch vorhanden war (der Akku „merkt“ sich den letzten Ladestand, dafür der engl. Begriff memory). Akkus mit M-Effekt sind nicht regenerierbar; wiederholtes Laden mit Restladung kann den Memory-Effekt bis zum völligen Ausfall des Akkus steigern. Bei NiMH-Akkus tritt ebenfalls gelegentlich ein geringer M-Effekt auf, der Akku kann aber durch 2-3maliges, komplettes End- und Aufladen wieder auf volle Kapazitätsstärke gebracht werden.

Ja. Jedoch meist nur unter Laborbedingungen, die in der Realität oft nicht erreicht werden können.

Ja. Beim ersten Gebrauch neuer Akkus sollten sie zuerst komplett entladen und dann schließlich voll aufgeladen werden. Sie sollten einen solchen Lade-/ Entladezyklen alle 2 oder 4 Wochen durchführen, damit ihre Akkus den Kapazitätssollwert erreichen.

Wenn Sie Akkus benutzen wollen, die längere Zeit gelagert wurden, empfehlen wir Ihnen zusätzlich die Akkus einer Regenerierung zu unterziehen. Dabei sind mehrere Lade-/ Entladezyklen (10 oder mehr) durchzuführen.

Grundsätzlich gilt: Je schonender das Ladeverfahren, desto höher die entnehmbare Kapazität und die Lebensdauer des Akkus. Hohe Ladeströme und damit kurze Ladezeiten sind zwar im Sinne des Verbrauchers, gehen jedoch zu Lasten der Leistungsfähigkeit eines Akkus. Außerdem beschleunigen hohe Ladeströme auch den Alterungsprozess eines Akkus.

Für schonendes Laden empfehlen wir die tecxus™ Ladegeräte TC 1000 quickcharger, TC 3000 travel, sowie den TC 6000 family.

Falls Sie Ihre Akkus einige Monate nicht verwenden, sollten Sie sie an einem trockenen, sauberen und kühlen Ort aufbewahren. Während einer langfristigen Aufbewahrung entladen sich die Ni-Cd, Ni-MH und Li-Ion Akkus selbst.

Nein, Sie sollten Akkus mit gleicher Kapazität in Ihrem Gerät verwenden.

Ja. Vermeiden Sie hohe Temperaturen. Sind Akkus über ein Jahr durchschnittlich einer Temperatur von 35°C, bei einer Maximaltemperatur von 50°C ausgesetzt, so reduziert dies die Lebenserwartung eines Akkus um 50%. Akkus sollten Sie außerdem niemals ins Feuer werfen oder direkter Sonneneinstrahlung aussetzen, da es durch den entstehenden Innendruck zur Explosion kommen kann.

Nein. Feuchtigkeit kann zu Korrosion an den Kontakten führen. Dadurch entsteht ein hoher Übergangswiderstand der sich auf die Leistungsfähigkeit auswirkt oder sogar eine dauerhafte Schädigung des Akkus nach sich zieht. Lagerung und Transport sollten also immer in trockener Umgebung stattfinden und Zellen, die Rostspuren aufweisen, sollten entsorgt werden

Akkus sollten keinen großen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt werden. Hierzu zählt z. B. auch der Fall aus größerer Höhe auf einen harten Untergrund. Dies kann zu Austritt von Elektrolyt („weißes Pulver“) oder auch zur Explosion der Zelle führen. Ebenso dürfen Akkus, die sichtbare Beschädigungen oder Deformierungen aufweisen oder von einem Ladegerät als defekt erkannt werden, nicht weiter verwendet werden.

Niemals! Die Zellen stehen unter Druck. Das enthaltene Elektrolyt kann bei explosionsartigem Austritt schwere Verletzungen durch Verbrennung hervorrufen.

Grundsätzlich nein. Stellen Sie niemals eine leitende Verbindung zwischen zwei Kontakten bei Akkus her. Durch den hohen Strom, der über diese Verbindung möglicherweise fließt, kann es zum Auslaufen der Zelle oder zu starker Hitzeentwicklung bis hin zur Explosion kommen. Lose Akkus sollten also niemals gemeinsam mit z. B. Münzen oder Schlüsseln in einer Tasche transportiert werden.

Das Zusammenspiel von Akku und Ladegerät muss stimmen, um bestmögliche Leistungsfähigkeit abzurufen. Grundsätzlich ist natürlich darauf zu achten, dass das Ladegerät für den Akkutyp (NiMH, NiCd) tatsächlich geeignet ist. Die besten Ergebnisse lassen sich mit geringen Ladeströmen erreichen. Manche Akkus können möglicherweise durch das Laden in so genannten Schnellladegeräten nicht ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen. Im schlimmsten Fall kann der hohe Ladestrom zur Schädigung des Akkus führen.

Theoretisch ist das möglich. Überladung kann zur dauerhaften Schädigung von Akkus führen. Verwendete Ladegeräte sollten also unbedingt über entsprechende Sicherheitsmerkmale verfügen. Hierzu zählen die Erkennung der Ladeschlussspannung, der Akkutemperatur oder auch die Abschaltung nach einer bestimmten Ladezeit bzw. Umschaltung auf Erhaltungsladung. Die Ladegeräte TC 1000 quickcharger, TC 3000 travel und das TC 6000 family verfügen über diese besonderen technischen Merkmale.

Ein Akku sollte niemals so tief entladen werden, dass die Zellspannung auf unter 1,0 Volt absinkt. Einige Ladegeräte erkennen dann nicht mehr, dass ein Akku zum Laden eingelegt wurde. Ein mehrmaliges Tiefentladen führt zur Leistungsminderung des Akkus und kann auch dauerhafte Schädigung bedeuten. Beim Betrieb in handelsüblichen Geräten ist eine Tiefenentladung eigentlich ausgeschlossen, da die Geräte die Funktion einstellen, wenn nicht mehr genug Spannung anliegt. Bei selbstgebauten Schaltungen ist dies aber möglich, wenn z. B. ein Widerstand zum Entladen verwendet wird. Tiefenentladung kann aber z. B. durch die Selbstentladung der Akkus (lange Lagerung) entstehen.

Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Sie enthalten gesundheits- und umweltschädliche Inhaltsstoffe und müssen in speziell dafür vorgesehenen Behältnissen bzw. Sammelstellen entsorgt werden.

Rufen Sie uns an, wir freuen uns Ihnen unsere Produkte näher zu bringen

tecxus™
Pillmannstraße 12
38112 Braunschweig
Germany

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Tel: +49 (531) 21058-0
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